Die Geschichte der Kirche

Geschichte und Bedeutung

  • Die Kapelle wurde erstmals 1508 mit dem Namen "Kapelle St. Paul bei der Burg Pürgelen" erwähnt, um 1780 erscheint sie als Filialkirche und um 1916 als Nebenkirche der Pfarrei Neukirchen.
  • Die Kirche wurde 1712 erbaut, mit Ausstattung und Fresken, die Paulus und Evangelisten zeigen.
  • Die Ausstattung zog sich fast 30 Jahre und wurde erst um 1739 unter dem neuen Hofmarksherrn Maximilian Alois Freiherr von Asch vollendet.
  • Sie gehört seit dem Jahr 1978 dem Förderverein Kirche Pürgl e.V; hierfür wurde im Jahr 1977 der Verein gegründet.
     

 

Architektur, Altar und Kunstwerke

  • Die Kirche ist ein spätbarockes Bauwerk mit Dientzenhofer-typischen Apsiden, Tonnengewölbe und flachen Pilastern.
  • Der Innenraum wirkt edel, mit holzsichtigen Altären, Kanzel und einem Tonnengewölbe.
  • Die Ausstattung wurde um 1739 vollendet, mit Malereien von Joseph Anton Merz, die Szenen aus Paulus’ Legende zeigen.
  • Der Hochaltar ist dynamisch gestaltet mit gedrehten Säulen, vergoldeten Schnitzereien und einem Altarbild der Bekehrung des Paulus. Hochaltar und Kanzel werden dem Windberger Schreiner Fr. Fortunat Simon um 1730 zugeschrieben
  • Die Seitenaltäre sind flach, mit gedrehten Säulen und Stuckdekor, darunter das Gnadenbild Mariahilf.
  • Die Skulpturen auf den Altären werden Simon Hofer zugeschrieben.

 

 

Quelle: Feil Architekten Partnerschaft mbB

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